Travel-Diary: The Cove Rotana Resort Ras Al Khaimah

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Heiss, heisser, Dubai. Das beschreibt es wohl am besten, wie es sich Ende August in der arabischen Wüste anfühlt. Trotzdem verbrachten wird dort eine wundervolle Woche mit wahnsinnig gutem Essen, einem traumhaften Hotel und einigen actionreichen Stunden. Bevor ich euch von unserem spannenden Tag in der wohl verrücktesten Stadt der Welt – Dubai – berichte, geht es im heutigen Beitrag erstmal um unsere Unterkunft. Dem „The Cove Rotana Resort“ in Ras Al Khaimah.

Nach meiner Bachelorarbeit und diversen „ich muss dringend in den Urlaub“ Anfällen, sass ich nur zwei Wochen später am Frankfurter Flughafen und wartete auf das Boarding Richtung Dubai. Einige werden sagen, es ist wahnsinnig im Hochsommer dorthin zu fahren ( immerhin sind es dort schlappe 41 Grad). Aber ich konnte ein super Schnäppchen ausmachen, welches viel günstiger als ein 3-Sterne Schuppen auf Mallorca oder in der Türkei war und deshalb wurde da auch gar nicht lange überlegt. Unser Hotel, dass „The Cove Rotana Resort“ ist eine wahre Perle und Oase, mitten in der Wüste. Dazu sollte noch gesagt werden: Wir entschieden uns bewusst für ein Hotel in ruhiger Lage, denn in erster Linie sollte es ja ein Entspannungsurlaub werden.

Blick über die Anlage

Blick über die Anlage

Das Hotel Allgemein

Das Hotel befindet sich direkt am arabischen Golf und erstreckt sich über ein riesiges Stück Land. Überhaupt ist das Hotel, bzw. die Anlage, das grösste was ich jemals betreten habe. Neben über 200 Zimmern, befinden sich in der „Lagune“ der Anlage noch zahlreiche Villen mit privaten Swimmingpool. Wir entschieden uns für ein Deluxe-Zimmer mit Meerblick und Balkon. Eine ziemlich gute Entscheidung, denn die Zimmer befinden sich alle im oberen Teil der Anlage und so hat man einen imposanten Blick auf die gesamte Anlage und der Weg zum Pool, Restaurant und Lobby waren mit 2-3 Minuten laufen sehr kurz. Zum Strand konnte man jedoch locker 15 Minuten laufen. Wem dies zu heiss war, konnte sich aber auch stehts von überall einen Caddy bestellen, der einen überall hinbrachte. Wirklich sehr praktisch! Die gesamte Anlage war trotz der eher staubigen Wüstenlage ein wahres Pflanzen-Paradies. Egal wo, überall befanden sich Blumen, Palmen und unzählige Pflanzen. Wasser- und Energieverschwendung Olè ;).

Aussicht vom Balkon

Aussicht vom Balkon

Zimmer, Personal & Essen

Die Zimmer an sich: Gross und geräumig! Wir haben ein Zimmer mit 2 Queensize-Betten bekommen. Aber ein Anruf genügte und nach wenigen Minuten kam jemand und hat die Betten für uns zusammen geschoben. Das Badezimmer war mit einer riesigen Dusche und genügend Stauraum ausgestattet. Für Frau ja besonders wichtig! Wie oben bereits erwähnt gab es im unteren Teil der Anlage auch kleinere Villen mit privaten Pool. Diese wurden aber vor allem von gut betuchten Einheimischen am Wochenende gebucht.Das Personal war mehr als freundlich und hat uns quasi jeden Wunsch von den Lippen abgelesen. Was allerdings etwas ungewohnt war: Das Personal spricht in erster Linie nur mit dem Mann. Sei es bei der Ankunft am Hotel, im Restaurant, beim Roomservice, beim Housekeeping, oder anderen Kleinigkeiten. Als Frau hat man in den Emiraten eben nicht so viel zu sagen und das hat man auch immer wieder zu spüren bekommen. Das Essen (wir haben Halbpension gebucht) war der Himmel auf Erden. Wer schon einmal in der Türkei war, weiss wie gut die Köche in den arabischen Ländern kochen können. Zumindest dieses Hotel kann locker mit der türkischen Küche mithalten! Wir haben Tag für Tag versucht uns durch alle Spezialitäten zu essen, sind aber jedes Mal kläglich daran gescheitert.Was ich etwas schade fand war, dass sich viele Urlauber nicht annähernd an die Kleiderordnung im Restaurant gehalten haben. Demnach sollten Schultern und Knie bedeckt sein. Morgens und Abends flitzten aber doch sehr häufig viele Damen in Hotpants und trägerlosen Tops am Buffet entlang. Ein echtes No-Go, meine Lieben!

Beach

Beach

Pool & Strand

In den 7 Tagen haben wir uns meistens am GEKÜHLTEN Pool aufgehalten. Obwohl ich sonst gerne am Strand liege und im Meer baden gehe war der Pool mit knapp 30 Grad wesentlich angenehmer als das Meer mit etwa 36 Grad. Ich sag euch, eure Badewanne ist ein Eismeer dagegen! Das Personal reichte einem steht`s gefrorene! Tücher und auch bei den Badetüchern konnte man sich zu jederzeit ein neues holen. Zusätzlich bestach der Pool auch noch mit seinem phänomenalen Ausblick auf das Meer. Am liebsten habe ich mir abends am Rand des Pools die wunderschönen Sonnenuntergänge angesehen, einfach traumhaft! Auch am Pool gab es eine „Kleiderordnung“. Bikinis und Badeanzüge waren natürlich kein Problem. Dennoch sollten Po und Busen immer gut bedeckt sein (ist ja eigentlich logisch). Dennoch gab es auch hier gewisse Damen, die meinten mit einen String Tanga rumlaufen zu müssen. Das nächste Mal fahrt ihr wohl besser wieder Nach Malle, meine Damen.

ich könnte jetzt natürlich noch Stunden weitererzählen. Stattdessen lasse ich nun aber erst einmal die Bilder sprechen. Bilder sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte. Falls ihr also mal vor habt Urlaub in den Emiraten zu machen und dem Grossstadtstress von Dubai entfliehen möchtet, dann kann ich euch das The Cove Rotana Resort absolut empfehlen!

Das nächste Mal gibt es dann den Bericht von unserem verrückten Tag in Dubai!

Restaurant

Restaurant

Lobby

Lobby

Sonnenuntergang am Pool

Sonnenuntergang am Pool

Hotelanlage bei Nacht

Hotelanlage bei Nacht

Pool

Pool

Wegweiser

Wegweiser

Beach

Beach

Deluxe Zimmer

Deluxe Zimmer

Sunsetpool

Sunsetpool


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Comment

  1. Wow, das sieht ja wirklich traumhaft aus!
    Kann man sich gar nicht vorstellen, dass es dort so extrem heiß ist und das Meer sogar zu warm zu baden ist, wenn man es noch nicht selbst erlebt hat, haha :D

  1. […] Hotel (das Cove Rotana Resort Ras Al Khaimah, hier habe ich bereits darüber berichtet) war wirklich eine Wüstenperle und beherbergte trotz der hohen Temperaturen ein wahres Pflanzen […]

  2. […] dem Bericht über unser wundervolles Hotel und einem Outfit-Post aus Dubai, bin ich euch noch etwas schuldig: Den Beitrag über unseren […]