A crazy day in Dubai

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Nach dem Bericht über unser wundervolles Hotel und einem Outfit-Post aus Dubai, bin ich euch noch etwas schuldig: Den Beitrag über unseren verrückten Tag in der fabulösen und unbeschreiblichen Stadt Dubai! Diese Metropole ist einfach der helle Wahnsinn und muss man in seinem Leben unbedingt mal erlebt haben.

Wie ich euch bereits schon erzählt habe, lag unser Hotel etwas abseits von der Stadt und dem ganzen Trubel. Trotzdem wollten wir natürlich Dubai einmal Live und in Farbe erleben, wenn wir schon mal in der Nähe sind. Deshalb buchten wir bei dem Reiseveranstalter im Hotel eine „10 Stunden Dubai Tour“ für umgerechnet ca. 200 Euro. Das hört sich vielleicht etwas viel an, wenn man aber bedenkt, dass wir einen privaten Fahrer hatten, der uns 10 Stunden lang alles gezeigt hat und der Eintritt für das Burj Khalifa mit enthalten war, ist das für 2 Personen wirklich nicht viel.

Der Fahrer, Hussein aus Pakistan, der aber schon 20 Jahre in Dubai lebt, holte uns mit einem weissen Lexus (in Dubai werdet ihr viele weisse Autos sehen, das liegt daran, dass die Farbe günstiger ist als andere Autos. Fragt mich aber nicht warum!) am Hotel ab und fuhr uns in diese verrückte Stadt namens Dubai. Schon bei der Einfahrt nach Dubai stechen einem die riesigen Wolkenkratzer, die leicht umhüllt vom Wüstenstaub sind, sofort ins Auge. Im Mittelpunkt des ganzem steht der Burj Khalifa, das höchste Gebäude der Welt mit satten 828 Metern Höhe.  Dies war auch unsere erste Station. Hussein lies uns vor dem Fuhrpark des Burj Khalifas aus dem Auto und drehte solange seine Runden im Kreisverkehr, bis wir Fotos aus allen möglichen Perspektiven geschossen haben. Unsere Tickets für die Aussichtsplattform hatten wir für den Abend gebucht, deshalb machten wir uns zunächst weiter auf um das „New Dubai“ zu entdecken.

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Der nächste Punkt unserer Tour war das Burj Al Arab. Das wohl bekannteste 7-Sterne Hotel der Welt. Eigentlich gibt es gar keine 7 Sterne für ein Hotel, aber Aufgrund seines imposanten Aussehens, der goldenen Verzierungen und dem unglaublichen Service, hat das Hotel es geschafft diese vielen Sterne zu bekommen. Leider konnten wir das Burj Al Arab nicht von Innen bestaunen, denn es ist ganz schön abgesperrt und ohne Grund, Hotelgast zu sein oder Einladung ist kein wirkliches Durchkommen. Von Aussen ist es aber auch schon sehr beeindruckend und die ganzen reichen Leute mit ihren schicken Autos vorfahren sehen, war bereits ein Erlebnis für sich.

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Direkt neben dem Burj Al Arab gelegen, ist die Palmeninsel „Jumeirah„. Naja, „direkt“ ist vielleicht etwas übertrieben. Denn zwischen dem 7-Sterne Hotel und der Auffahrt für die Insel erstreckt sich noch ein ganz schönes Stück Land, dass dem Präsidenten der Emirate gehört. Dort gibt es eine riesige Villa, einen über 2Km langen Privatstrand und so einiges mehr das für die Präsidentenfamilie zur freien Verfügung steht. Blöd nur, dass so gut wie keiner der Familie dieses Grundstück besucht und es fast das ganze Jahr leer steht. Die künstlich angelegte Insel erreicht man mit dem Auto, oder der U-Bahn. Auf den einzelnen „Zweigen“ wurden Wohnsiedlungen angelegt, auf denen man Wohnungen und Häuser kaufen kann. Natürlich kann das kein normaler Mensch bezahlen. Hussein sagte uns, dass dort nur „veeeeeeeeeeery veeeeeeeery rich people“ leben oder ihr Ferienhaus haben. Am Ende der Insel befindet sich ein weiteres berühmtes Hotel: Das Atlantis. Man erreicht es über einen Tunnel, der unter dem Meer verläuft. Es verfügt über eine eigene Shopping-Mall, ein Aquarium und allem unnötigen Schnick-Schnack dieser Welt. Wir gönnten uns dort eine kleine Mittagspause in der Cold Stone Icecream Factory, einem der verrücktesten Läden, die ich je gesehen habe. Dort flogen die Eiskugeln nur so durch die Gegend und die Kunden mussten sie selber auffangen. Einfach verrückt!

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Danach ging es weiter zu einer Art Museum und einer kleinen Shopping-Mall, wo man traditionelle Goldwaren, Teppiche, Prozelan und co. erwerben konnte. Alles natürlich ultragalaktisch teuer. Schon beim betrachten des Preises wurde mir schwindelig. Im Anschluss verliessen wir für eine Stunde das „New Dubai“ und tauchten in das „old Dubai“ ein. Ich sag euch, eine Stadt könnte kaum kontrastreicher sein. Während auf der einen Seite die Wolkenkratzer um die Wette in die Höhe ragen und alles dieses unglaubliche futuristische Flair besitzt, desto ursprünglicher ist es auf der anderen Seite. Neben alten Fischerbooten, die immer noch die Weltmeere durchqueren, einer imposanten Moschee nach der anderen, gibt es hier den Gewürz & Goldmarkt. Da ich hier als blonde, europäische Frau ziemlich oft seltsam angestarrt wurde, kauften wir nur ein Paar Mitbringsel für die Familie und machten uns auf zu meinem persönlichem Highlight: Der Dubai-Mall.

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Hier rangen sich 1200 Geschäfte auf 4 Ebenen aneinander und ist somit das grösste Shopping-Center der Welt. Natürlich gibt es hier auch noch das grösste Aquarium der Welt und irgendwo in der Mall gibt es auch noch einen Freizeitpark, einen Wasserfall und eine Eisfläche zum Schlittschuhfahren. Da wir nur 2 Stunden Zeit hatten, bis wir zur Aussichtsplattform des Burj Khalifa gehen würden, rasten wir nur so durch Die Mall und versuchten so viele Eindrücke wie möglich einzufangen. Leider ist das ein Ding der Unmöglichkeit und wir gaben nach bereits 20 Geschäften auf um im Restaurantbereich etwas zu essen. Vor lauter Staunen vielen „oooh-„, „ahhh-„und „krass-“ Momenten haben wir das irgendwie total vergessen. Etwas gekauft habe ich natürlich auch. Was es geworden ist, könnt ihr euch hier ansehen.

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Um 19 Uhr war es dann endlich soweit und wir durften den Burj Khalifa besteigen. Wir hatten unsere Tickets bereits reserviert und kamen relativ zügig zu den Aufzügen, die uns in den 124. Stock katapultierten. Ich würde euch auf jeden Fall auch empfehlen vorher die Tickets zu kaufen, so erspart ihr euch eine ziemlich lange Wartezeit und viel Ärger mit dem Personal vor Ort. Bereits vor der Fahrstuhlfahrt wurde man durch die Geschichte von Dubai geschickt und konnte dank modernster Technik fast live erleben, wie innerhalb von nur wenigen Jahren diese Stadt der Superlative entstanden ist. Die Fahrt zur Aussichtsplattform war kurz und schmerzlos (perfekt für mich, den ich hasse Aufzüge!). Oben angekommen, war mir schon etwas wackelig auf den Beinen und man merkte, dass sich das Gebäude „bewegt“. Das war schon etwas unheimlich, aber als ich mich Näher und Näher an den Rand der Aussichtsplattform traute und den nächtlichen Blick über die beleuchtete Stadt bestaunen konnte, war das schnell vergessen. Ich kann dazu gar nicht viel sagen, ausser: Wow, das müsst ihr euch selber einmal angesehen haben!

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Zum krönenden Abschluss des Tages, konnten wir uns dann noch die „Dubai Fontaine“  am Fusse des Burj Khalifas ansehen. Ich konnte schon viele Wasserspiele und Fontänen in meinem Leben betrachten, aber auch hier konnten die Dubaier wieder alle Erwartungen übertreffen.  Solch ein Exemplar von Fontäne habe ich vorher noch nicht gesehen.

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Wieder zurück im Hotel haben wir versucht den Tag in Worte zu fassen, was uns sichtlich schwer fiel, denn diese Stadt ist einfach nur verrückt. Diese Stadt ist aus einer puren Wüste entstanden und innerhalb weniger Jahre zu einer Metropole der Superlative gewachsen. Wir werden auf jeden Fall wieder kommen um uns dann die neuen zahlreichen Bauwerke, die noch „under construction“ sind ansehen!

Vielen Dank natürlich noch mal an unseren Fahrer Hussein, der uns Dubai als Insider zeigen konnte und uns so eine nicht ganz so touristische Perspektive auf die Stadt eröffnen konnte. So eine private Tour kann ich euch, besonders in den heissen Sommer-Monaten, einfach nur empfehlen. 10 von 10 Sternen!

So, genug geredet, hier kommen noch ein Paar Bilder!

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Photo Credits: Claudio Schwarz & Yvonne Heller


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